Zwischen Informationsflut und veraltetem Wissen: So bleiben Sie in puncto Bussystem nachhaltig up to date!

Wissen veraltet immer schneller: Vieles von dem, was wir heute für wahr halten, kann morgen bereits überholt oder gar revidiert sein. Samuel Arbesman, ein Bioinformatiker der Harvard-Universität in Boston, hat einmal die Geltungsdauer von Wissen untersucht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass es eine ziemlich kurze Halbwertszeit hat. Demnach genügen schon wenige Jahre bis Jahrzehnte, bis nur noch die Hälfte von dem gilt, was wir heute noch für gesichert halten.

Nicht nur eine Floskel: Ständiges Lernen bleibt wichtig

Nicht anders verhält es sich auch in der Elektrotechnik:  Sie ist ein Gebiet, das sich besonders schnell wandelt. So entwickelt sich die Technik rasch in ihrer Performance, Werkzeuge ändern sich, neue Bausteine und Protokollerweiterungen – beispielsweise in Bussystemen – kommen hinzu. Welche elektronischen Systeme in den nächsten zehn Jahren entwickelt und gebaut werden, ist heute genauso wenig vorhersagbar, wie der heutige Entwicklungsstand vor zehn Jahren.

Wichtig daher die Bereitschaft und die Fähigkeit, die vorhandenen Informationen und das neue Wissen zu nutzen und diese Erkenntnisse auch auf andere Situationen übertragen zu können, um damit auf vielfältige Probleme reagieren zu können – dies wird wohl kaum jemand bestreiten wollen.

Vernebeltes Wissen in der Datenflut

Doch wie finde ich Informationen, die zu meinem spezifischen Anwendungsfall passen und auf die ich mich verlassen kann – und das alles zum richtigen Zeitpunkt? Hinter dieser Frage steckt die große Herausforderung in der digitalen Informationsgesellschaft: Es wird immer schwieriger, gesichertes Wissen zu identifizieren – insbesondere im Kontext einer exponentiell wachsenden Datenflut und der immer schneller werdenden Informationsverbreitung im Internet.

Verstärkt wird dieser Effekt des „vernebelten Wissens“ durch die Gefahr der Informations-Filterblasen. Ob in digitalen Foren, sozialen Netzwerken oder durch den Kontakt vermeintlicher „Experten“, die immer mehr von immer weniger wissen. In der Filterblase findet jeder ein Argument, das seine Meinung stützt, und andere, ebenso berechtigte Fakten in den Hintergrund rücken lässt. Dabei ist ein allumfassender und unabhängiger Zugang zu Wissen und Informationen die wichtigste Grundlage, neue Entwicklungen in der (Elektro-)Technik zu verstehen und innovative Ideen und Lösungsansätze auf neue technische Phänomene zu finden.

Ein Weg aus dem Dilemma:

Bei dieser großen Herausforderung möchten wir unseren persönlichen Beitrag dazu leisten, in der Datenflut gesicherte und verlässliche Informationen bei Fragen zu Bussystemen zur Verfügung zu stellen. Nicht nur durch unser wertvolles Knowhow, das wir in mehr als 20 Jahren Fehlersuche im PROFIBUS und Netzwerken gesammelt haben; auch als Leiter der WG Expert Field Service der PNO und diversen Arbeitskreisen (EMV Kompetenznetzwerk, DEMVT, VDE) beschäftigen wir uns ständig mit technischen Neuerungen und Problemfällen, um zu einer stetigen Verbesserung der Feldbusse beizutragen. Wir verstehen es dabei als unsere Aufgabe, unser Wissen zu streuen und an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

Diesen Grundsatz verfolgen wir einerseits durch unser Schulungsangebot, andererseits durch unseren regelmäßigen Info-Newsletter, bei dem Sie regelmäßig über Produktneuheiten, Weiterbildungen sowie konkrete Anwendungsfälle informiert werden. Melden Sie sich einfach für unseren kostenlosen Newsletter an und bleiben immer up to date!

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